Dripify

Update: Januar 8, 2026 Lesezeit: 2 Min. | Autor: Johannes Deltl 

Dripify: LinkedIn-Automatisierung für effektive Lead-Generierung

Dripify

Dripify ist ein Tool zur Automatisierung und Lead-Generierung auf LinkedIn. Es ermöglicht dir die Erstellung von LinkedIn-Prospecting-Kampagnen durch die Auswahl von automatisierten LinkedIn-Aktionen, Fristen und Bedingungen. Das Tool bietet auch Zugang zu erweiterten Analysen mit wichtigen Metriken, Konversionsraten und Teamstatistiken.

Einsatzmöglichkeiten und Funktionen

Eine Besonderheit von Dripify ist, dass es vollständig im Autopilot-Modus läuft, was bedeutet, dass Kampagnen auch dann weiterlaufen, wenn der Nutzer nicht in der Software aktiv ist. Das Tool ist mit LinkedIn Basic, LinkedIn Sales Navigator und Recruiter Lite Konten kompatibel.

Zu den Funktionen gehört das schnelle und einfache Versenden von Einladungen, die vollständig anpassbar sind, um nicht automatisiert oder spammy zu wirken. Mehr als 20 Variablen stehen zur Verfügung, darunter "Vorname", "Firma", "Position", "Standort", "Gemeinsamer Login-Name", "Gemeinsamer Firmenname" und mehr.

Workflow für Dripify anlegen

Workflow Editor Dripify

Dripify läuft als Webanwendung in der Cloud und erfordert keine Dateidownloads oder Chrome-Erweiterungen. Nutzer können ihre LinkedIn-Konten mit Dripify verbinden und dann den Browser schließen oder den PC ausschalten, während die Software weiter für sie arbeitet.

Die Software bietet auch Sicherheitsfunktionen, um die Sicherheit des LinkedIn-Kontos des Benutzers zu gewährleisten. Es gibt Begrenzungen für die Anzahl der Verbindungsanfragen und Nachrichten, die pro Tag gesendet werden können, um sicherzustellen, dass das LinkedIn-Konto nicht vom LinkedIn-Überwachungssystem markiert wird.

Neue Funktionalität: "E-Mail senden

Im Mai 2024 hat Dripify die neue Funktion "E-Mail senden" angekündigt.

dripify E-Mails senden

Die Funktion "E-Mail senden" ermöglicht es dir, gezielte und effiziente Nachrichten direkt in die Posteingänge von Leads zu senden. Dies erhöht die Chance, von potenziellen Kunden wahrgenommen zu werden und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Durch die Kombination von E-Mail und LinkedIn kannst du deine Abschlussquote um 50 Prozent steigern.

Anwendung - So geht´s

Die Erstellung einer Drip-Kampagne auf Dripify.io erfolgt in mehreren Schritten:

1. Leads importieren

Zuerst fügst du Leads zu deiner Kampagne hinzu, indem du deine Zielgruppe in der LinkedIn-Suche filterst und die URL in das entsprechende Feld in Dripify eingibst. Du kannst auch die LinkedIn-Profil-URLs der Nutzer, die du hinzufügen möchtest, eingeben oder aus einer CSV-Datei importieren.

In unserem Beispiel haben wir 356 Leads aus der Recherche erhalten. Diese haben wir als Zielgruppe definiert.

Zielgruppe bestimmen Dripify

2. Kampagnenart definieren

Nach der Definition der Zielgruppe geht es darum, was wir konkret erreichen wollen. Wollen wir Leads generieren, mehr Besuche auf LinkedIn haben oder etwas anderes? Je nach Ziel sind bereits verschiedene Sequenzen als Templates vordefiniert. Du kannst auch eigene Vorlagen erstellen und speichern.

Dripify Sequenz auswählen

3. Sequenz erstellen

Du kannst anschließend deine Prospecting-Sequenz erstellen, indem du die gewünschten LinkedIn-Aktionen auswählst, Zeitabstände zwischen ihnen festlegst und Auslöser in deinem intuitiven und benutzerfreundlichen Control Panel auswählst. Das funktioniert ähnlich wie bei E-Mail-Newslettern.

Erstelle eine Drip-Kampagne

So kann man festlegen, was passiert, wenn die angesprochene Person nicht antwortet oder wenn sie antwortet: man kann warten, der Person folgen, ihre Skills liken und das alles vollautomatisch.

4. Überprüfung und Start

Überprüfe deine Kampagneneinstellungen, wähle die Bedingungen aus, die deinen Anforderungen entsprechen und starte die Kampagne.

Optional kannst du auch Hubspot, Google Sheets oder andere CRM-Software über n8n oder Zapier integrieren.

5. Statistiken analysieren und auswerten

Schließlich analysierst du den Erfolg deiner Kampagne und lernst für die nächste: Was ist gut gelaufen, wie viele Leads wurden gewonnen, wie viele sinnvolle Gespräche wurden geführt?
All das siehst du im Statistik-Tool.

Ergebnisstatistiken der Kampagne Dripify

Vorteile und Nachteile von Dripify

Pros

  • Vollautomatisierte LinkedIn-Kampagnen
    Du kannst Verbindungsanfragen, Nachrichtenfolgen und Follow-ups komplett automatisiert laufen lassen – selbst wenn dein Browser geschlossen ist. Das spart Zeit und ermöglicht eine kontinuierliche Lead-Bearbeitung.
  • Kombinierte LinkedIn- und E-Mail-Sequenzen
    Dripify erlaubt es, LinkedIn-Steps mit E-Mail-Schritten zu verbinden. Damit erreichst du Interessenten auch dann, wenn sie auf LinkedIn nicht reagieren.
  • Übersichtliche Kampagnen-Analytics
    Das Tool zeigt dir Akzeptanzraten, Antwortquoten, Profilbesuche und Nachrichtenverläufe gut strukturiert an. Du erkennst sofort, welche Sequenzen funktionieren und wo Optimierungsbedarf besteht.
  • Teamfunktionen und sichere Rollenverteilung
    Mit wenigen Klicks kannst du mehrere Accounts verwalten, Rollen vergeben und Verantwortlichkeiten sauber trennen. Für Agenturen oder Vertriebsteams ist das ein echter Vorteil.
  • Intuitive Bedienung
    Die Oberfläche ist übersichtlich, logisch aufgebaut und auch für weniger technikaffine Nutzer schnell verständlich. Sequenzen lassen sich per Drag-and-Drop erstellen.

Cons

  • Potenzielles Risiko in Bezug auf LinkedIn-Richtlinien
    Wie alle Automatisierungstools arbeitet Dripify außerhalb der offiziellen LinkedIn-APIs. Wer zu aggressiv automatisiert, riskiert Einschränkungen oder temporäre Sperren des Kontos.
  • Relativ hohe Kosten bei mehreren Accounts
    Im Einzelplan sind die Preise moderat, aber für Teams oder Agenturen können die Gebühren pro Account schnell steigen – besonders bei höheren Plänen.
  • Kein vollwertiges CRM integriert
    Du kannst Leads markieren oder exportieren, aber ein echtes CRM ersetzt Dripify nicht. Für sauberes Follow-up brauchst du zusätzliche Tools wie HubSpot, Pipedrive, Zapier oder n8n.
  • Eingeschränkte Individualisierung mancher Schritte
    Obwohl die Automationslogik stark ist, bleiben manche Personalisierungsmöglichkeiten hinter Tools wie Lemlist oder Waalaxy zurück – etwa bei sehr dynamischen Nachrichten.

Preise: Das sind die Kosten von Dripify

Dripify bietet eine kostenlose 7-tägige Testversion an. Diese Testversion ermöglicht es dir, die Funktionen und Features auszuprobieren, bevor du dich für ein Abonnement entscheidest. Das Abo-Modell sieht folgendermaßen aus:

  • Basic Plan für $59 pro Nutzer und Monat. Dieser Plan bietet begrenzte tägliche Kontingente und grundlegende Funktionen
  • Pro Plan für $79 pro Nutzer und Monat. Dieser Plan bietet unbegrenzte Drip-Kampagnen, volle Tageskontingente und zusätzliche Funktionen wie A/B-Tests und persönliche Inbox
  • Advanced Plan für $99 pro Nutzer und Monat. Dieser Plan beinhaltet alle Funktionen des Pro-Plans sowie erweiterte Management- und Kontrollfunktionen

Dripify bietet auch Jahresabos mit einem Rabatt von 35% an (Monatspreise siehe Screenshot)

Preise Kosten Dripify

Alternativen zu Dripify

Dripify ist nicht das einzige Tool für LinkedIn-Automatisierung. Je nach Budget, Funktionsumfang und Risikobereitschaft können folgende Alternativen interessant sein:

Heyreach: als umfassende Agenturlösung


Waalaxy: LinkedIn-Automatisierungstool mit Fokus auf einfachen Kampagnen und hohem Automationsgrad. Preislich eher günstig bis mittel.

  • Sehr einfache Bedienung
  • Schneller Einstieg ohne große Lernkurve
  • Viele vorgefertigte Sequenzen

Geeignet für Einzelunternehmer und kleine Teams, die schnell mit LinkedIn-Automatisierung starten


Dux Soup: Browserbasiertes LinkedIn-Tool, das vor allem Profilbesuche und einfache Aktionen automatisiert. Preislich eher günstig.

  • Solide Basisfunktionen für LinkedIn
  • Browser-Extension, schnell eingerichtet
  • Interessant für einfache Volumen-Ansätze

Geeignet für Nutzer, die vor allem Profilbesuche und einfache Aktionen automatisieren möchten.


Lemlist: E-Mail-Outreach-Tool mit LinkedIn-Integration und starken Personalisierungsfunktionen. Preisniveau mittel,

  • Starke E-Mail-Personalisierung (Bilder, Videos, Variablen)
  • Gute Reporting-Funktionen für Outbound-Kampagnen
  • Geeignet für Multi-Channel-Sequenzen

Geeignet für Sales-Teams, die primär auf E-Mail-Outreach setzen und LinkedIn nur ergänzend nutzen.


PhantomBuster: Automatisierungsplattform mit vielen „Phantoms“ für LinkedIn, E-Mail und andere Plattformen. Preislich mittel.

  • Sehr flexibel durch viele Bausteine/Phantoms
  • Unterstützt viele Plattformen (nicht nur LinkedIn)
  • Gut für technische Nutzer mit Automations-Erfahrung

Geeignet für Growth-Hacker, Marketing-Teams und Agenturen mit höherem technischen Verständnis.

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Autor

Johannes Deltl faszinieren die Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz. Er ist Geschäftsführer der Beratungsfirma ACRASIO und mehrfacher Buchautor. Kontaktiere ihn hier.

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